Stuttgarter Demo: Der 7. Oktober ohne jüdische Opfer
TL;DR: Ein von Die Linke Stuttgart unterzeichneter Demonstrationsaufruf erklärt den 7. Oktober zum „Tag des Genozids“, erwähnt aber weder das Massaker der Hamas noch die ermordeten, zumeist jüdischen, Israelis oder die verschleppten Geiseln. Das Problem ist nicht die Solidarität mit Palästinenser:innen und auch nicht die Kritik an israelischer Politik. Es ist eine antiimperialistische Erzählung, in der Israel dauerhaft als Täter erscheint, während „palästinensischer Widerstand“ und sogar das größte Antisemitische Massaker seit dem 8. Mai 1945 zur moralisch entlasteten Gegenkraft wird. Die entscheidende Frage ist deshalb: Warum braucht eine Linke wieder eine Seite, deren Verbrechen sie nicht sehen muss? Ein von der Partei Die Linke unterzeichneter Stuttgarter Demonstrationsaufruf lügt den Jahrestag des Massakers der Hamas und ihrer verbündeter an israelischen, zumeist Jüdischen, Zivilist:innen Faktenfrei zum Beginn des „Genozids in Gaza“ um. Das Hamas-Massaker, ermordete israel...