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Wenn der Davidstern den Safe Space stört

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TL;DR: Teile der Berliner Queer-Szene grenzen jüdische Queers aus und verharmlosen antisemitische Symbole. Die Kolumne zeigt, wie Aktivismus und Senat das Problem sprachlich relativieren. Wie Teile der queeren Berliner Szene Antisemitismus zur Fürsorge umetikettieren – und der Senat beim Wegsehen Haltung beweist Der sichere Raum endet dort, wo ein Jude ihn betritt und auf seiner Regenbogenfahne den Davidstern nicht abklebt. So lässt sich die Geometrie jener Berliner Queer-Milieus beschreiben, in denen jede Kränkung vermessen, jede Identität geschützt und ausgerechnet die jüdische zur Zumutung erklärt wird. Der Davidstern gilt als „bedrohlich“, die Intifada als Sprechchor und das rote Dreieck der Hamas als Zeichen des Widerstands. Man muss lange studiert haben, um diesen Widerspruch für Konsequenz zu halten. Es geht nicht um „die queere Community“, die es so wenig als einheitliches Subjekt gibt wie „die Linke“. Es geht um Teile einer Szene, in denen ein starres Weltbild die Urteil...