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Das andere Amerika spricht zum 250. Geburtstag

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TL;DR: Mamdani erzählt den amerikanischen Nationalmythos von links neu. Amerika erscheint bei ihm nicht als Machtprojekt der Reichen, Weißen und Besitzenden, sondern als offenes Versprechen für Arbeiter innen, Migrant innen, Krankenpfleger innen, Mieter innen und Protestierende. Aus europäisch-linker Perspektive bleibt Misstrauen gegenüber Patriotismus angebracht. Für die politische Auseinandersetzung in den USA ist diese Rede trotzdem stark, weil sie den Begriff Amerika nicht der Rechten überlässt. Zohran Kwame Mamdani hält zum 250. Geburtstag der USA eine linke Antwort auf den autoritären Patriotismus: historisch, sozial, migrantisch und gerade deshalb amerikanisch. New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani setzt einen deutlichen Kontrapunkt zu Donald Trump. Während Trump seine Rede zum 250. Geburtstag der USA vor der Kulisse des Mount Rushmore in South Dakota nutzte, um gegen „ gottlose Kommunisten “ und Einwanderer*innen auszuteilen, gipfelnd in dem Satz: „ Man kann Karl Mar...

Wenn Trumps Krieg gegen Migrant*innen Weihnachtlich leuchtet

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TL;DR : Ein KI-Weihnachtsmann als ICE-Agent: In den USA wirbt ein Video mit dem Slogan „YOU’RE GOING HO HO HOME“ für Abschiebungen und der Weihnachtsmann treibt Migrant*innen für die Einwanderungsbehörde ICE zusammen. Mit Waffe, Lächeln und Prämie. Wenn Weihnachten zur Kulisse von Vertreibung wird, leuchtet Trumps Krieg gegen Migrant*innen festlich. Ein KI-generiertes Video der US-Einwanderungsbehörde inszeniert den Weihnachtsmann als ICE-Agenten. Was als Werbespot getarnt ist, entlarvt das politische Klima der Gegenwart – und eine perverse Logik der Moral. In den USA hat die Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) zu Weihnachten ein neues Gesicht ihrer Politik vorgestellt: den Weihnachtsmann . Nicht den gütigen alten Mann, der Kinder beschenkt, sondern eine digital erzeugte Version in kugelsicherer Weste, mit Waffe und ICE-Logo auf der Brust. Im Video, das unter dem Titel „ YOU’RE GOING HO HO HOME “ in den sozialen Netzwerken verbreitet wird, verhaftet Santa Claus Migrant*innen, be...

Die eiskalte Faust von Amerikas ICE im Nacken der Kinder

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TL;DR: „Ich sollte nicht so leben mit 16.“ – sagte ein US-Bürger, der Täglich Angst hat, seine Eltern nie wiederzusehen. Während ICE maskiert durch Wohnviertel zieht, bleibt der Rechtsstaat stumm. Wenn Kinder so sprechen müssen – was ist dann noch frei in „Land of the Free“? Prolog   Emmanuel „Manny“ Chavez darüber, wie sich die Durchsetzung der Einwanderungsgesetze auf seine eigene Familie und Gemeinde auswirkt: Ein Teenager spricht über Angst. Und die United States Immigration and Customs Enforcement (ICE)? Ziehen weiter maskiert ihre Kreise.  Wenn Kinder sich von ihren Eltern verabschieden müssen, als zögen sie in den Krieg, ist das keine Sicherheit – das ist Trumps Kalkül: Angst als Waffe. Es ist einer dieser Sätze, die haften bleiben wie der Geruch von Pfefferspray auf Schulkleidung: „ Ich sollte nicht so leben mit 16. Ich sollte mich auf die Schule konzentrieren. “ Es sind nicht die Worte eines Flüchtlings aus einem autoritären Regime, nicht die Aufzeichnungen ...

Empörung als Ersatzhandlung: Jan van Aken über Trumps Plan

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TL;DR:   Van Aken zerreißt Trumps Plan moralisch, bleibt aber jede strategische Analyse schuldig. Statt Machtverhältnisse zu durchdringen, liefert er Empörung mit Wohlfühlfaktor – und scheitert so an dem, was er kritisiert: politischer Realitätssinn.   Wenn Jan van Aken schreibt, Trumps Plan sei „ leider kein Friedensplan “ , dann ist das ungefähr so erkenntnisreich wie die Feststellung, dass ein Vorschlaghammer sich nur bedingt als Flöte eignet. Der Text beginnt mit hunderttausend Demonstranten in Berlin und endet – wie könnte es anders sein – mit dem Ruf nach Den Haag. Dazwischen: eine Moraldröhnung, garniert mit kolonialismuskritischen Allgemeinplätzen, der unerschütterliche Glaube an „die Menschen vor Ort“ und ein Schurkenpanoptikum aus Netanjahu, Trump und – pflichtschuldigst – der Hamas. Doch dieser Beitrag, der vorgibt, den Trump’schen Plan zu zerpflücken, verrät mehr über die Unzulänglichkeiten einer bestimmten linken Analyseweise als über die tatsächliche Bescha...

Gaza, Geiseln, Garantien und die Allianz des Neins: Hamas, Özlem Alev Demirel & Islamischer Dschihad

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TL;DR:  Ein Plan, der Geiseln rettet, den Krieg stoppt und Hilfe bringt, ist besser als kein Plan. Die  Ablehnungsfront  aus der Linken   Demirel, Hamas & Islamischer Dschihad lehnen Trumps Vorschlag ab – doch bieten nichts an außer Propaganda & Empörung.  Wer wirklich Frieden will, muss mehr liefern als Nein. Trumps Plan – nicht gut, aber besser als jeder Krieg, Chaos und die wohlfeile Empörung der der Links Sektiererischen-Islamistischen Ablehnungsfront Am 29. September 2025 präsentierte Donald J. Trump unter großem PR-Donner einen 20-Punkte-Plan zur „Beendigung des Gaza-Konflikts“ . Der Plan trägt seinen Namen, stammt aber – glaubt man diplomatischen Kreisen – hauptsächlich aus der Feder von Jared Kushner und Tony Blair. Er verspricht: - sofortigen Waffenstillstand - Rückzug der israelischen Armee - Freilassung aller Geiseln (innerhalb von 72 Stunden nach Zustimmung) - Amnestie für Hamas-Kämpfer, sofern sie abrüsten - Wiederaufbau mit int...

Der deutsche Kleinbürger träumt sich an den Rockzipfel der Weltgeschichte, und wenn’s nur der Grabstein von Trumps Tante ist.

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TL;DR:   „Die Verbindung bleibt lebendig“, schreibt AfD-MdB   Thomas   Stephan an Trump – gemeint ist das Grab seiner Tante. Patriotismus als Friedhofskitsch, Blut-und-Boden-Poesie statt Politik. Fremdscham im Sonntagsstaat, maskiert als Gemeindegruß.   „Die Verbindung zwischen Ihrer Familie und unserer Gemeinde in Rheinland-Pfalz bleibt lebendig.“ — Thomas Stephan, AfD Lebendig, ja. Lebendig wie ein schlecht konservierter Leichnam im Gemeindesaal. Wenn ein AfD-Bundestagsabgeordneter am Grab von Donald Trumps Tante niederkniet, dann nicht, weil er trauert – sondern weil er hofiert. Thomas Stephan veröffentlicht am 16. September einen Facebook-Beitrag, der sich liest wie eine Mischung aus Beileidskarte und Blut-und-Boden-Poesiealbum: „Heimat Ihrer Vorfahren“, „liebevoll gepflegt“, „würdevoll hergerichtet“ – Worte, die sich nach Heimatabend mit Fackelzug anhören, nicht nach parlamentarischer Sacharbeit. Was die AfD hier betreibt, ist keine Ehrung, sondern Kitsch ...

Laut CNN prüft Trump das Verbot der Demokratischen Partei

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TL;DR:  Trump lässt prüfen, ob die Demokratische Partei verboten werden kann. Nach Kirks Ermordung spricht das Weiße Haus von „linkem Terror“ und nennt die Opposition „extremistisch“. Was wie Drohung klingt, wirkt längst wie Strategie. Besorgnis wächst, nachdem das Weiße Haus die Oppositionspartei als „extremistische Organisation“ bezeichnet hat Nach der Ermordung des rechten Kommentators Charlie Kirk, so schreibt CNN, verdichten sich die Anzeichen, dass US-Präsident Donald Trump den nächsten Schritt in einem politischen Feldzug gegen die Opposition vorbereitet: ein mögliches Verbot der Demokratischen Partei . Schon im August Deute sich diese an . „ Die Demokratische Partei ist keine politische Partei. Sie ist eine inländische extremistische Organisation “, sagte Stephen Miller, Trumps stellvertretender Stabschef für Politik, in einem Interview. Eine Einordnung, die nicht von einem Hinterzimmer-Blogger stammt, sondern von einem hochrangigen Regierungsbeamten – öffentlich,...

Freiheit für die Masern – Impfpolitik als Kulturkrieg

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 TL;DR:   In Trumps Amerika wird Impfen zur Ideologie, Wissenschaft zur Meinung, und Masern feiern Comeback in Florida. Während DeSantis Republikanisches Floridas „Impfen ist medizinische Sklaverei“ ruft, kämpft die Demokratische Westküste für Wissenschaftliche Fakten. In den Vereinigten Staaten von Amerika – einst Vorreiter in Mondlandung und McCarthyismus – hat mit dem Amtsantritt Donald Trumps nicht nur die Wahrheit Urlaub genommen, sondern die Wissenschaft gleich die Kündigung erhalten. Und wo ein Trump regiert, ist ein Robert F. Kennedy Jr. nicht weit – Verschwörungstheoretiker von Geburt, Gesundheitsminister aus Gnaden eines Präsidenten, der Desinfektionsmittel für eine Impfung hielt. Was früher einmal „Impfschutz“ hieß, wird in Florida heute „medizinische Sklaverei“ geschimpft. Die Regierung des Sonnenstaats, wo Hirn schon immer mit Sonnenbrand verwechselt wurde, hat am Mittwoch – im Namen der „Freiheit“, versteht sich – sämtliche Impfvorschriften gestrichen. Nicht nu...