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Sachsen-Anhalt - 29.706 Tage nach dem 8. Mai 1945

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TL;DR: 44,4 Prozent für die Faschistische AfD sind kein Versehen mehr. 29.706 Tage nach der Kapitulation Nazideutschlands ist es zu spät für die Formel „Nie wieder ist jetzt“ – dieses Jetzt läuft längst. Entscheidend ist nicht nur, welche Regierung in Sachsen-Anhalt gebildet wird, sondern was ein solcher Rechtsruck für migrantisierte und geflüchtete Menschen, Jüdinnen /Juden, Muslim:innen , Frauen , Queers , Antifaschist : innen und eine plurale Gesellschaft bedeutet. Wer seit Jahren gegen die extreme Rechte recherchiert, organisiert und widerspricht, braucht mehr als Respekt: Solidarität, Ressourcen und Schutz. 29.706 Tage – nach dem 8. Mai, der bedingungslosen Kapitulation Nazideutschlands ist es zu spät, „Nie wieder“ zu sagen. 44,4 % für die Faschistische #AfD heißt: wir sind mittendrin. Da ist es zu spät, um „Nie wieder“ zu sagen. „Nie wieder“ war gestern. Jetzt geht es um Solidarität & den Schutz aller, die von rechter Politik bedroht sind. „Nie wieder“ war gestern! Jetzt...

Strategie der Reaktion: Wie die AfD den deutschen Faschismus Netflix-tauglich macht

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TL;DR:  Die AfD spielt Opposition, will aber Regieren – mit Strategien aus dem Trump-Handbuch und medialem Beifall. Der Faschismus kommt im Maßanzug, inszeniert sich als Opfer und verkauft Polarisierung als Politik. Willkommen im deutschen Reality-Reichstag.   Zum POLITICO Artikel „Die Strategie der deutschen Rechtsextremen zur Machtergreifung: Polarisierung nach US-Vorbild“ Ein Gespenst geht um in Deutschland – es trägt Maßanzug, macht Soziogramme von Akademikerinnen und liest Steve Bannon wie andere das "Handbuch des Kriegsrechts". Die AfD, jene Sammlung reaktionärer Kleinbürgerpanik in Reichsbürgerfarben, hat ihre Strategie gefunden – im amerikanischen Schaum vorm Mund. POLITICO durfte in das geheime Strategiepapier der deutschen Rechten blicken. Was sie fanden, war weder überraschend noch verstörend. Nur logisch. Die AfD will an die Macht, und zwar auf dem Rücken derjenigen, die sie verachtet: Konservative, Liberale, Frauen, Akademiker – also alle, die noch hoffen, da...

Die Linke will regieren – gegen den Faschismus.

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TL;DR:  Die Linke soll nicht nur mahnen, sondern regieren – gegen Faschismus, Kapitalismus und militärischen Wahn. Dahme & Ritter liefern keine Betroffenheitslyrik, sondern Strategie. Antifaschismus heißt: angreifen, nicht verwalten. Dieser Text meint es ernst. Wer den Text „Die Linke als antifaschistische Bündnispartei“ von Katharina Dahme und Sabine Ritter, bekommt – Überraschung! – keinen weichgespülten Singsang aus der wohltemperierten Reformwerkstatt, sondern ein Papier, das den Faschismus beim Namen nennt, die neoliberale Verkommenheit sezziert wie ein pathologischer Bericht über das politische Berlin, und gleichzeitig ein linkes Projekt skizziert, das nicht bei der Mahnwache vor dem Bahnhof stehen bleibt.   Hier schreiben keine PR-Maschinen, sondern zwei Genossinnen, die begriffen haben, dass man dem autoritären Durchmarsch der AfD nicht mit moralischer Entrüstung oder SPD-kompatibler Phrasendrescherei begegnet. Die Autoren formulieren, was in der deutschen Linke...