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Posts mit dem Label "Antizionismus" werden angezeigt.

Antisemitismus als Lackmustest – und „Die Linke“ fällt durch

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TL;DR:  Antisemitismus ist das ideologische Bindeglied unserer Zeit – das auszusprechen reicht, um die Linke ins ideologische Schneckenhaus zu treiben. Statt Debatte gibt’s Psychologisierung. Wer so reagiert, bestätigt nur, was er bestreiten will. Warum die Twitter-Austausch zwischen Andreas Büttner und Özlem Alev Demirel mehr verrät, als beiden lieb sein dürfte Manchmal reicht ein einziger Tweet, um den politischen Zustand einer ganzen Partei auf den Punkt zu bringen. Andreas Büttner, Mitglied der Linken in Brandenburg und dort auch Antisemitismusbeauftragter des Landes, wagte es, das Offensichtliche auszusprechen: „ Antisemitismus ist das ideologische Bindeglied unserer Zeit. Rechtsextreme, Linksextreme und Islamisten – drei Gruppen, die sonst nichts verbindet, außer der tief verwurzelte Hass auf Jüdinnen und Juden .“ Ein Satz, so klar wie unbequem. Denn wer sich dieser Diagnose stellt, muss mehr tun, als nur die Ränder der Gesellschaft zu beschimpfen. Er oder sie müsste in...

Das Grundsatzprogramm der BAG Palästinasolidarität - ein völkisches Opfer-Narrativ als verbalradikales Programm

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TL;DR: Das Grundsatzprogramm der BAG Palästinasolidarität stilisiert Israel zum Täterstaat, verklärt Pogrome als Widerstand und immunisiert sich gegen Kritik – es ist kein linkes Konzept, sondern völkischer Moralradikalismus im antiimperialistischen Gewand. Warum die „BAG Palästinasolidarität“ nicht links, sondern bloß „anti“ ist Wer heutzutage bei einem Papier aus der Partei Die Linke – gar einem, das sich ‚Grundsatzprogramm‘ nennt – das Wort ‚Genozid‘ findet, darf – bei klarem Verstand – skeptisch werden. Wenn dann auch noch ‚Deutschland‘ der Mittäterschaft bezichtigt wird, und das Ganze sich nicht auf 1941, sondern auf 2024 bezieht, stehen wir nicht vor der ‚Aufarbeitung deutscher Verantwortung‘, sondern vor ihrer Entsorgung So geschehen im Grundsatzprogramm der BAG Palästinasolidarität der Partei Die Linke . Dort heißt es: „ Durch Waffenlieferungen und diplomatische Rückendeckung für Israel hat sich Deutschland erneut an Kriegsverbrechen und an einem Genozid schuldig gemacht.“ Wo...

Rayoalemania369: Antisemitismus, Antizionismus & Verschwörungsmythen

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TL;DR: Rayoalemania369 verbreitet auf Facebook antisemitische Mythen,  rassistische-antizionistische  Hetze und Verschwörungsideologien  im Meme-Format – algorithmisch belohnt, gesellschaftlich gefährlich. Keine Aufklärung, sondern Radikalisierung mit Like-Button. Eine Seite als Symptom – und ein digitaler Schwelbrand der Aufklärung Ich dachte, ich kenne die Niederungen des Internets. Ich glaubte, mich könnte nichts mehr überraschen. Doch das, was auf der Facebook-Seite „Rayoalemania369“ an antisemitischen, rassistische-antizionistische  und verschwörungsmythologischen Botschaften kursiert, macht selbst abgebrühte Beobachter sprachlos. 🤢🤮 Ein digitales Biotop des Hasses Seit dem 15. Januar 2024 verbreitet ein Facebook-Kanal mit über 40.000 Followern unter dem Namen „Rayoalemania369“ systematisch Inhalte, die antisemitische Codes,  rassistische-antizionistische  Klischees und verschwörungsideologische Erzählungen in Endlosschleife mischen. Verpac...

Ahmed Abed: „Angriff auf jüdisches Leben“, „Antisemit“ oder „Bürgermeister für alle“?

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TL;DR: Ahmed Abed steht für Palästinasolidarität, sagen seine Unterstützer: innen. Wer jedoch Kritik an ihm als „Hetzkampagne“ diffamiert, versucht sich der Debatte über legitime politische Positionen und deren Abgrenzung, besonders in Fragen von Antisemitismus und dem Umgang mit symbolisch belasteten Aussagen, zu entziehen. Die Linke Neukölln nominiert Ahmed Abed zum Bezirksbürgermeister – und positioniert sich so einen Streit über Antisemitismus, Palästina-Solidarität und politische Verantwortung. In Berlin-Neukölln hat die Linke einen Mann nominiert, der mit seiner politischen Vita nicht nur politische Gegner mobilisiert, sondern auch tief in die Selbstverständigung der Partei hineinwirkt. Ahmed Abed, Anwalt, Fraktionsvorsitzender der Linken in der Bezirksverordnetenversammlung, wurde mit 82,1 % der Stimmen zum Bürgermeisterkandidaten gewählt – ein Votum, das weniger über seine Erfolgschancen, dafür umso mehr über den Zustand seiner Partei aussagt. Dass Abeds Kandidatur zum ...

Zu „Barbarei mit Anstand“ von Peter Straß (Konkret, 26. Dezember 2025)

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TL;DR:  „Der linke Antizionismus ist kein Reflexionsdefizit. Er ist eine Entscheidung.“ Peter Straß seziert in ‚ Barbarei mit Anstand‘  die Sprache moralischer Entlastung – präzise, unbequem, notwendig. Wer erklärt, darf sich nicht reinwaschen. Im Geist von Haltung, nicht von Hochmut. Wer in einem Text über linken Antizionismus bzw. Antisemitismus bereits im zweiten Satz behauptet, „in der Sprache, mit der sie die Mordbrennerei der Hamas ›kontextualisieren‹, steckt ein Antisemitismus, der sich für moralisch überlegen hält“, hat entweder keine Zeit zu verlieren – oder keinen Glauben mehr an die Möglichkeit sprachlicher Aufklärung. Peter Straß wählt Letzteres. Nicht aus Pessimismus, sondern aus polemischer Konsequenz. Die Sprache der Entlastung , schreibt er, sei kein „Versehen“, sondern „Symptom eines politischen Begehrens“. Das ist keine sprachkritische Volte, sondern eine Zuschreibung mit Ziel. Wer „kontextualisiert“, „ordnet ein“ oder gar „erklärt“, macht sich mitschuld...

Es gibt, auch am 17. Januar in Connewitz, kein richtiges Leben im falschen

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  TL;DR:  Am 17. Januar marschiert in Connewitz die Anti-Antifa – gegen Antifas. Es gibt kein richtiges Leben im falschen – und keinen Antifaschismus im antisemitischen Denken.  Eine Kolumne über den 17. Januar in Connewitz: Wie Antifaschismus zur Pose und Antisemitismus verharmlost wird. Antifaschismus wird zum Gesinnungstest: Wer nicht antizionistisch ist, fliegt raus. Der neue Feind? Alles, was nicht auf Pseudo Palästina Solidarischer Linie ist. Wie der „Antifaschismus“ zur Pose verkommt – und Connewitz zum Schlachtfeld innerlinker Neurosen wird.  Der Post wurde um 15:11 Uhr um ein  Ein Update zu Katja J., Handala und der BSW-Fraktion ergänzt, basierend auf mdr Informationen . Ein Viertel zwischen linksradikaler Folklore und veritabler Repression, ein Stadtteil, der Neonazis jahrzehntelang das Fürchten lehrte, steht am 17. Januar 2026 erneut im Fokus – doch diesmal kommt der Feind nicht in Springerstiefeln. Er trägt Palituch, ruft „Free Palestine“ und demo...

Handala , BAG Palästina Solidarität Die Linke - die Anti-Antifa der „dummen Kerls“?

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TL;DR: Handala u.A. rufen in Connewitz zur Demo auf, die BAG Palästina Solidarität mobilisiert dafür  – gegen jene, die seit 20 Jahren Neonazis bekämpfen. Antifaschismus wird zum Gesinnungstest: Wer nicht antizionistisch ist, fliegt raus. Der neue Feind? Alles, was nicht auf Hanala Linie ist. In Leipzig-Connewitz brodelt ein Konflikt innerhalb der Linken, der alte Frontlinien auflöst und neue Gräben zieht. Eine Demonstration am 17. Januar soll für ein „ wirklich antifaschistisches Connewitz “ werben – richtet sich aber gegen jene, die Antifaschismus dort über Jahrzehnte gelebt haben. Von wem geht die Gewalt aus? Wer ist hier eigentlich Antifa – und wer spielt nur eine Rolle? Diese Fragen dominieren derzeit die Diskussion um eine geplante Demonstration in Leipzig-Connewitz, einem Stadtteil, der als Mythos wie als Mahnmal durch die Geschichte der linksradikalen Bewegung in Ostdeutschland geistert. Was passiert am 17. Januar in Leipzig-Connewitz? Verschiedene Gruppen – unter...

Wahrheit als Waffe oder Wunschvorstellung?

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TL;GR: Lea Reisner, Nicole Gohlke, Özlem Alev Demirel zitieren Luxemburg: „Zu sagen, was ist…“ – und behaupten, statt zu analysieren. Antisemitismus wird zum Herrschaftsvorwurf, Palästina zur Klassenfrage, Israel zur Projektion. Revolutionär ist nicht Pose. Revolutionär ist Kritik. Zu „Zwischen Staatsräson und Repression: Die Linke muss Haltung zeigen“ (Lea Reisner, Nicole Gohlke, Özlem Alev Demirel; etos.media, 12. Januar 2026)   „Zu sagen, was ist, bleibt die revolutionärste Tat.“ Ein schöner Satz. Rosa Luxemburg wusste, dass Wahrheit ohne Risiko nur Statistik ist. Die Autorinnen dieses Textes hingegen führen Luxemburg wie ein Talisman vor sich her – als wäre das richtige Zitieren bereits das richtige Handeln. Es ist diese symbolpolitische Choreografie, die sich durch den gesamten Text zieht: viel Haltung, wenig Substanz. Viel Empörung, wenig Analyse. Die Umkehr der Anklage: Vom Antisemitismusvorwurf zur Herrschaftstechnik „In der deutschen Debatte wird der Kampf geg...

„Antifaschismus“ ohne Antifaschist*innen: Die Linke BAG Palästinasolidarität

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TL;DR: „Antifaschismus“, der nur noch Gesinnung prüft, statt Faschismus zu bekämpfen: Die BAG Palästinasolidarität marschiert lieber gegen Linke in Connewitz als gegen Rechte in Sachsen – Applaus von Neonazis inklusive. Was für ein Offenbarungseid. Wie eine Solidaritätsgruppe den Antifaschismus zum Gesinnungstest erklärt – und dabei das Wesentliche vergisst. Wenn „Israelkritik“ zur Ersatzhandlung wird und Faschismus nur noch dort erkannt wird, wo er ideologisch passt. Es ist eine absurde Zeit, in der selbsternannte Antifaschist*innen von Neonazis Applaus bekommen. Noch absurder ist nur, dass sie es selbst nicht merken – oder, schlimmer: es in Kauf nehmen. In Leipzig marschiert am 17. Januar ein Bündnis vorgeblich palästinasolidarische und autoritäre Sektiererische -Gruppen unter dem Motto „Antifa means Free Palestine“ durch Connewitz, dem linken Stadtteil, der einst Neonazis als Hort des „linken Gesindels“ galt. Heute steht er unter Beschuss – von links. Beziehungsweise: von dene...