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Die große Auslassung – Wie Die Linke-MdB Ulrich Thoden den Islamismus wegformuliert

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TL;DR: Die Presseerklärung von Die Linken-MdB Ulrich Thoden zum Anschlag auf den Berliner CSD verurteilt Hass, Spaltung und Rechtsextreme, verschweigt jedoch den islamistischen Hintergrund der Tat. Statt die Ideologie des Täters zu benennen, richtet sich der Fokus auf die Gefahr rechter Instrumentalisierung. Wer, wie Linken-MdB Ulrich Thoden, Islamismus aus falsch verstandener Rücksicht nicht klar benennt, schwächt die Verteidigung von Freiheit, Emanzipation und queeren Rechten. Ein islamistischer Terroranschlag auf den Berliner CSD erschüttert die Queers in diesem Land – doch in der Erklärung des Linken-Bundestagsabgeordneten Ulrich Thoden verschwindet die Ideologie des Täters hinter Floskeln über Vielfalt, Zusammenhalt und die Angst vor der falschen politischen Deutung Die Pressemitteilung von Die Linken-MdB Ulrich Thoden zum islamistischen Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day ist ein Dokument politischer Verdrängung. Sie ist der Versuch, über einen religiös motivie...

Der Anschlag auf den CSD und seine politischen Dolmetscher

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TL;DR;  Die Kolumne zeigt, wie ein islamistischer Anschlag auf den Berliner CSD von verschiedenen politischen Lagern vereinnahmt wird. Der Staat ersetzt mögliche Rechenschaft durch Trauerrhetorik, Rechte machen aus einem Täter eine Anklage gegen Muslime und Migranten, während Teile der Linken den islamistischen Hintergrund aus ihrem Weltbild herausfiltern. Gefordert wird eine Kritik, die Islamismus klar benennt, Rassismus zurückweist und den Opfern keine nachträgliche politische Identität aufzwingt. Ein islamistischer Anschlag trifft den Berliner CSD. Noch bevor die Opfer versorgt sind, beginnt der Wettbewerb um ihre weltanschauliche Verwertung. Eine Frau ist tot, 29 Menschen sind verletzt . Nach den zusammengetragenen Berichten steuerte ein Mann im Tiergarten einen Kleinbus in Menschen und griff anschließend Passanten mit einer Machete an. Der Tatverdächtige galt als Islamist , als Sympathisant des „Islamischen Staates“ und als polizeilicher Gefährder. Das ist der Kern. Er ist...

Anschlag auf den CSD Berlin: Der Täter, der für manche Linke keiner sein darf

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TL;DR: Ist eine islamistische Tatmotivation belegt, muss sie benannt werden; Muslime kollektiv verantwortlich zu machen, bleibt rassistische Hetze. Wer den islamistischen Charakter der Tat aus lagerpolitischer Rücksichtnahme ausblendet und stattdessen unbelegt „rechte Kräfte“ zu ihren Bodenbereitern erklärt, ersetzt Analyse durch ideologische Selbstbestätigung. Die rechte Ausschlachtung des Anschlags ist ebenso zurückzuweisen wie das Raunen über Wahlen, Geheimdienste und „hybride Kriegsführung“. Aufklärung verlangt konkrete Täter, konkrete Ideologie, konkrete Bedingungen und belegbare politische Nutznießer. Wer den Islamismus verschweigt wie es teile, der Linken tun, z.B. Die Linke Neukölln und sich links gebende Einzelpersonen, bekämpft nicht den Rassismus; wer aus dem Islamisten „die Muslime“ macht, bekämpft nicht den Islamismus. Beide Seiten benötigen das Opfer nur als Material für ihr Lagerbild. Nach der Tat arbeiten die Deutungskombinate. Die einen kennen den Täter schon, bev...

Zwei Fahnen, derselbe Hass

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  TL;DR: Eine Tote, 29 Verletzte und ein getöteter Tatverdächtiger: Nach Angaben des Bundesinnenministers deutet beim Angriff auf den Berliner CSD alles auf einen islamistischen Terroranschlag hin. Das muss klar benannt werden, ohne Muslime unter Generalverdacht zu stellen. Ebenso klar ist die Heuchelei der Rechten, die queere Menschen nur dann entdeckt, wenn sie sich gegen Migration verwenden lassen. Gegen Islamismus und Volksgemeinschaft steht dieselbe Forderung: Niemand gehört Gott, Nation oder Familie. Der mutmaßlich islamistische Anschlag auf den Berliner CSD zeigt, was religiöse Reaktion und völkische Rechte verbindet: Beide verachten die Freiheit des Einzelnen. Wer die Tat rassistisch ausschlachtet oder ihr islamistisches Motiv ausblendet, schützt nicht die Betroffenen, sondern die eigene Ideologie. Am 25. Juli wurde der Berliner CSD zum Ziel eines Angriffs . Nach dem Tagesspiegel-Bericht fuhr ein 21-jähriger Tatverdächtiger mit einem Kleinbus in eine Menschenmenge und so...

Die falsche Wahl zwischen Flagge und Frömmigkeit

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TL;DR: Die Kolumne analysiert den 7. Oktober und seine politischen Nachwirkungen als Offenbarungseid einer Gegenwart, in der Antisemitismus, Islamismus, rassistische Staatsräson und identitäre Linkspolitik sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern auf fatale Weise aufeinander bezogen sind. Sie kritisiert die Relativierung des Hamas-Massakers in Teilen der Linken ebenso wie die deutsche Neigung, Antisemitismuskritik in Repression, Abschottung und nationale Selbstentlastung zu verwandeln. Im Zentrum steht die Verteidigung einer emanzipatorischen Position, die weder antisemitische Gewalt als Widerstand verklärt noch antimuslimischen Rassismus als Aufklärung ausgibt.   Wie nach dem 7. Oktober aus Analyse Lagerkunde wurde und aus Kritik ein Geschäft mit der Moral Es gibt Sätze, die so geschniegelt auftreten, dass man schon an ihrer Frisur merkt, dass sie lügen. Einer davon lautet: Jetzt müsse man sich eben entscheiden. Für Israel oder für Palästina. Für Sicherheit oder für Mens...

Weder Kalifat noch Vaterland. Sondern Selbstbestimmung. Für alle.

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TL;DR:  Weder Kalifat noch Vaterland. Islamismus ist keine Befreiung, sondern Reaktion: auf Elend, Entfremdung und Hoffnungslosigkeit. Wer emanzipatorisch sein will, braucht Klassenanalyse, Feminismus, Solidarität – nicht Kulturrelativismus oder Schweigen. Ein Beitrag zur linken Islamismuskritik In den Ruinen der Geschichte wuchert das Unkraut. Wo einst der kategorische Imperativ von Karl Marx – „Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.“  zur Leitidee der Kritik von Religion und Gesellschaft erhoben wurde, vegetiert heute in Seminarräumen eine Debattenkultur, die den politischen Kompass verloren hat. Statt Klassenanalyse und materialistischer Kritik an ideologischer Verblendung dominiert die Furcht vor falschen Zuschreibungen – und die Fixierung a...

Hanna Hansen predigt in Bielefeld – Rechte toben, Linke schweigt

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 TL;DR:  Salafisten-Influencerin Hanna Hansen predigt am 13.9. in Bielefeld. Rechte toben, Linke schweigt. Zwischen Kalifat-Show und Nationalkitsch fehlt die emanzipatorische Antwort: Gegen Islamismus und Rechtspopulismus. Für Selbstbestimmung statt Schleier oder Fahne. Zwischen Islamismus-Show und rechter Gegenmobilmachung steht die linke Sprachlosigkeit. Eine radikale Salafistin auf Tour – und niemand hält dagegen. Weder Gott noch Kalifat, dafür viel Polizei und noch mehr Hilflosigkeit auf der emanzipatorischen Seite. Bielefeld, 13. September : Im ostwestfälischen Bielefeld soll sie auftreten – Hanna Hansen , geboren als Viktoria Stadtlander, Ex-Model, Ex-DJane, Ex-Kickbox-Weltmeisterin. Heute ist sie laut Verfassungsschutz "eine Schlüsselfigur der salafistischen Szene in Deutschland". Veranstalter: die Schweizer Organisation „Islamic Power“. Die Polizei? Ist informiert. Der NRW-Verfassungsschutz? Auch. Die emanzipatorische Linke? Überfordert, abwartend – oder schweigen...