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Tiszas politisches Angebot: Pläne für ein Ungarn nach Orbán

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TL;DR:  Ungarns Wahlsiegerin Tisza verspricht die Rückkehr Ungarns in die europäische Normalität – weniger Blockade, mehr Kooperation. Doch viele Positionen bleiben nah an Orbáns politischem Terrain so zu Migration, Ukraine, LGBTQ+-Rechte; der Bruch liegt eher im Stil und in der Methode als im Inhalt. Entscheidend wird sein, ob sich ein von Fidesz geprägter Staat überhaupt so leicht „normalisieren“ lässt. Nach fast 16 Jahren Fidesz-Herrschaft hat die Mitte-Rechts-Partei Tisza die ungarischen Wahlen gewonnen. Sie verspricht Kooperation mit Europa statt systematischer Blockade Wer verstehen will, was Tisza verspricht, muss sich vergegenwärtigen, was Orbán geliefert hat: ein politisches System, in dem „Kontrolle und Gegenstand“ nicht zufällig nebeneinander stehen. Die Pensionierung „hunderter Richter“ per Gesetz, die Neuzuschneidung von Wahlkreisen, die Erweiterung des Wahlkörpers um wohlgesonnene Diaspora – das war keine Entgleisung, sondern Methode. Dass Orbán „die Vorwürf...