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Bündnis, Blindheit und die Kunst, nichts gehört zu haben

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TL;DR: Feminismus beginnt an der Tür: Wer jüdische oder israelische Frauen „nicht willkommen“ nennt, verlässt den Boden der Solidarität. Antisemitismus verschwindet nicht, nur weil man ihn Staatskritik nennt. Die Frage bleibt: Ideologie verteidigen – oder Menschen? Über einen feministischen Streit, der mehr verrät als er erklärt Manchmal reicht ein einziger Satz, um eine politische Debatte zu entkernen. In diesem Fall lautet er: Jüdische oder israelische Frauen sollten sich auf einer feministischen Demonstration „ nicht willkommen “ fühlen und müssten sich dort „ nicht sicher fühlen “. Wenn das stimmt, dann ist jede weitere Diskussion eine Fußnote. Die GRÜNE JUGEND Hamburg zieht daraus eine Konsequenz, die man weder revolutionär noch heldenhaft nennen muss, wohl aber folgerichtig: Sie verlässt das 8M-Bündnis. Begründung: „antisemitische Äußerungen sowie ein transfeindlicher Übergriff“. Wer die eigenen Vertreter*innen mit „Es“ anspricht, demonstriert nebenbei, dass auch Pronomen...