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Spahns Familie verdient Schutz – seine Politik Kritik

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TL;DR: Regenbogenfamilien verdienen uneingeschränkten Schutz vor rechter und homophober Hetze. Das macht weder Jens Spahns politische Skandale noch die Ausbeutungsverhältnisse kommerzieller Leihmutterschaft weniger kritikwürdig. Jens Spahn muss gegen homophobe Hetze verteidigt werden – und zugleich für seine Maskenpolitik, seine politischen Verbindungen und die Nutzung kommerzieller Leihmutterschaft kritisiert werden. Jens Spahn hat eine bemerkenswerte Fähigkeit: Wo andere Politiker einen Interessenkonflikt haben, besitzt er eine Bekanntschaft. Wo öffentliche Aufträge fragwürdig vergeben werden, kennt er jemanden, den man „einschätzen“ kann. Wo Milliardenrisiken entstehen, war die Not groß. Und wo politische Verantwortung beginnt, endet zuverlässig die strafrechtliche Zuständigkeit. Das Verfahren gegen Spahn im Zusammenhang mit den Maskenkäufen wurde nach den vorliegenden Angaben eingestellt, weil die Ermittlungsbehörden keine ausreichenden Anhaltspunkte für eine Straftat sahen....

Musks neuestes Start-up: Die „America Party“

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TL;DR:  Elon Musk gründet die America Party. Eine Partei wie ein Tesla: futuristisch, laut, ohne TÜV. Freiheit nach Musk-Art heißt: Alles ist erlaubt, solange es ihm nützt. Scheitert sie? Egal. Dann eben das nächste Projekt. Elon Musk will die US-Politik hacken wie einen alten Algorithmus – doch was bleibt von der Demokratie, wenn sie nur noch ein Testfeld für Milliardärsfantasien ist ? Der reichste Mann der Welt hat ein neues Spielzeug. Nachdem er Raketen baute, Autos elektrifizierte und Twitter zur Trollhöhle umdekorierte, gründet Elon Musk nun eine Partei. „America Party“ soll sie heißen. Das klingt groß, aber bei Musk klingt immer alles groß. Er selbst sagt, die Partei werde den Würgegriff von Republikanern und Demokraten sprengen. Ein Mann, der 250 Milliarden Dollar schwer ist, glaubt eben, dass alles gesprengt werden kann, wenn er es nur will. Am 4. Juli, an dem andere Amerikaner Hotdogs grillten und sich betranken, stellte Musk auf X (ehemals Twitter) eine Umfrage ein: W...

Der Oberste Gerichtshof und das Recht auf homophobe Ignoranzpflege

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TL;DR:  Der US Supreme Court schützt Eltern, die ihren Kindern LGBTQ-Bücher vorenthalten wollen. Wissen über Vielfalt sei „unzumutbar“. Freiheit gilt dort nur für Bigotte. Für alle anderen bleibt Ignoranzpflicht statt Regenbogen. Man stelle sich vor: Ein Kind sitzt in der Klasse, hört eine Geschichte von einem Onkel, der einen Mann heiratet, und denkt sich: „Ach, so geht Liebe auch.“ Ein Skandal, findet der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten, der nun entschieden hat, dass Eltern ihre Kinder vor solchen Abgründen der Realität schützen dürfen. Schließlich soll niemand in diesem Land gezwungen werden, sein Weltbild um Fakten zu erweitern. Die Mehrheit der Richter*innen hat befunden, dass es eine „unzumutbare Belastung“ sei, wenn Kinder erfahren, dass LGBTQ+-Menschen existieren und sogar auf Paraden Hunde verlieren können. Richter Alito schreibt seitenlange Urteile darüber, warum Eltern das Recht haben müssen, ihren Nachwuchs religiös korrekt zu verformen. Dasselbe Gericht h...