Frohnmaiers altes Netzwerk, neu etikettiert
TL;DR: Markus Frohnmaier (#AfD) will Ministerpräsident in Baden-Württemberg werden. Dafür soll er seine Biografie geschönt haben: Kontakte zu prorussischen Netzwerken und rechtsextremen Kreisen verschwinden aus der Darstellung, auch sein Privatleben wurde offenbar anders dargestellt. Recherchen der „Süddeutschen Zeitung“ legen nahe, dass der AfD-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg seine Nähe zu einem prorussischen Milieu nicht nur verharmlost, sondern zeitlich falsch eingeordnet hat. Das Problem ist damit nicht bloß biografisch. Es ist politisch. Am Ende geht es um eine einfache Frage, die für Markus Frohnmaier unerquicklich ist, weil sie so unerquicklich einfach ist: Wenn sein letzter Kontakt „zu diesem Personenkreis“ wirklich, wie er im Februar gegenüber Correctiv sagte, „über ein Jahrzehnt“ zurückliegt, warum arbeitete dann ein Mann aus genau diesem Kreis nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung bis vor Kurzem noch in seinem unmittelbaren politischen Umfeld? D...