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Fairness als Karriereordnung: Boris Palmer zum Wahlkampf

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TL;DR: Palmer nennt die sexualisierte Rede eines Politikers über Schülerinnen eine „alte ungeschickte Aussage“ – und erklärt feministische Kritik daran zum Fairnessproblem. Nicht die sexualisierte Wahrnehmung von minderjährigen stört ihn, sondern das Thematisieren vor der Wahl. Wie aus der sexualisierten Wahrnehmung von Schülerinnen eine „alte ungeschickte Aussage“ wird – und aus feministischer Kritik ein Timingproblem Ich gestehe: Als Bewohner der Stadt Tübingen und überzeugter Nichtwähler von Boris Palmer zähle ich zu jenen Menschen, die es vorziehen, etwas Sinnvolleres zu tun – etwa einer Waschmaschine beim Waschen zuzusehen –, als die neuesten Elaborate ihres Oberbürgermeisters zu studieren. Ich hätte es auch im Falle jenes Beitrags halten sollen, der unter dem schlichten Titel „@Fairness im Wahlkampf“ firmiert und doch nichts anderes ist als eine weitere Übung in Selbstgerechtigkeit. Andererseits: Wenige Tage vor der Baden-Württemberg-Wahl drängt sich eine Einsicht auf, di...