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Normalzustand mit Nebenwirkungen

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TL;DR: Die Kolumne analysiert die Stellungnahme des ÖkoLinX, Bundessprecher*innenrates  "Für eine neue breite antiautoritäre Bewegung!" und widerspricht der verbreiteten Annahme, Kapitalismus sei eine grundsätzlich funktionierende Ordnung mit gelegentlichen Krisen. Stattdessen wird argumentiert: Krisen, Kriege und gesellschaftliche Spaltung sind keine Ausnahmen, sondern systemische Ergebnisse kapitalistischer Logik. Anhand zentraler Aussagen der BSR-Stellungnahme zeigt der Text, dass Ausbeutung, geopolitische Konflikte, Überwachung und soziale Spaltung funktionale Bestandteile des Systems sind. Auch die Klimakrise erscheint nicht als Versagen, sondern als Folge eines Systems, das seine eigenen ökologischen Grundlagen untergräbt. Fazit: Der Kapitalismus „funktioniert“ – aber gerade darin liegt das Problem. Die Kolumne stellt daher die Frage, ob eine Ordnung, die fortlaufend Krisen produziert, überhaupt noch als stabil gelten kann. Warum Krise, Krieg und Spaltung keine Betr...